Einbruch

am

Heute versuche ich mal, ob das mit dem kreativen Schreiben auch nicht doch am PC funktioniert. Also wildes einfach drauf los schreiben ohne zunächst die vielen Schreibfehler zu korrigieren. Das wird noch lustig nachher, wenn ich den Text bearbeiten muss. Man sagt ja eigentlich, dass man nicht auf die Tastatur schauen soll, während man schreibt und dass ein gscheiter Autor sowieso das 10 Fingersystem kann, *kann ich nicht und werde ich wohl auch nicht mehr lernen. Aber flink klingt es auch so, wenn ich mich auch nicht getraue nach oben zu schauen- wie schlimm dass mit den Schreibfehlern vor lauter Kreativität wohl sein wird.

Seis drum ,heute Nacht habe ich geträumt. Ich bekam eine Einladung zu deiner Hochzeit mit vielen durchgestrichenen Sätzen, die du dachtest, aber dann so doch nicht mir zusenden wolltest. Klarer Fall von: wenn du nicht willst, dass ich deine Gedanken kenne, dann schreib sie halt nicht auf. Schliesslich ist auch durchgestrichenes lesbar. Item seis drum, du woltest mich wieso auch immer, dann doch bei deiner Hochzeit haben. Welche bei the way nicht mich als Braut umfässt. Aber gut. Ich dachte eigentlich, du hast mich schon länger kalt gelassen. Wenn ich schon so gruseliges Zeug von dir träume, vielleicht auch nicht. Ich habe den Brief oder vielmehr das Päckchen gelesen und zu Hause erstmal liegen gelassen, weil ich nicht so richtig was damit anzufangen wusste.

Auf dem Weg zur Arbeit drehte ich nochmal hektisch auf dem Wege um, weil ich den Brief umbeding t nochmal genauer lesen wollte. So als hätte ich Angst, dass die Worte sich nicht bereits genug in meine Seele gebrannt hätten, hahah wie witzig. Jedenfalls im Umdrehen kommt diese düstere jüngere männliche Gestalt auf mich zu und stösst mich mit voller Absicht auf die Strasse. Ich bin nicht mal überrascht und einfach nur bemüht so schnell wie möglich davon weg zu kommen.

Ich packe meine Kinder und verstecke mich, bzw frühstücke mit ihnen, in einer ziemlich coolen wenn auch eindeutig nicht meiner Wohnung. Da hats geordnete Tupperware in deren Kühlschrank, wer hat denn sowas? Die sind schliesslich sauteuer aber was solls, ich war bemüht, dass wir möglichst kaum bemerkbar waren. Denn schliesslich war das ja genau genommen ein Einbruch mit Kindern, nicht wahr? Wieso auch immer…

Nachdem wir also gefrühstückt, die Kinder sich in fremden Kinderzimmern ausgetobt und die Schuhe wieder angezogen haben verlassen wir ganz leise, wie Verbrecher eben, die Wohnung im zweiten Stock. Nett war sie, das muss man schon sagen. Jedenfalls sehe ich als letzte Einstellung im Traum vor meinem Aufwachen, wie die rechtmässige Mieterin der Wohnnung flucht.

Habe ich vergessen die Kinderzimmer wieder aufzuräumen, nachdem wir das Haus verlassen hatten? Nein, ich hatte wohl die Butter schräg angeschnitten, und sowas würde die Familie nie tun..

So liebe Leute, das war einer meiner Träume heute Nacht. Wer Lust hat, kann wild darauf losspekulieren. Ein heiteres Durcheinander von Wahrheit, Fiktion und kreativem Schreiben.

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Marion sagt:

    Denke, dass deine Träume dir selbst am meisten sagen. Und wenn dieser Beitrag ohnehin eine Mischung aus tatsächlich Erlebten, Fiktion und kreativem Schreiben ist, dann lasse ich es gerne einfach so stehen.
    Kennst du traumdeuter.ch? Da finde ich immer was, wenn ich mich über meinen Traum wundere oder mehr wissen möchte.

    Gefällt 1 Person

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