Masken

am

Und so ganz langsam, aber sicher, fallen die Masken.

Keiner ist mehr gewillt, aus sozialen Gründen die Wahrheit schöner zu kleiden, als sie ist. Plötzlich heisst es dann, du liebst mich doch gar nicht. Stimmt und du doch genauso wenig! Es ist, wie zuoberst auf der Achterbahn zu sein. Man will hier gar nicht sein, aber aussteigen geht auch nicht mehr. Dir bleibt nur noch die Talfahrt.

Zusehen, wie ein ganzes Leben an die Wand fährt. Und nur eine der zwei Parteien scheint darüber wirklich traurig zu sein. Eine traurige Dokumentation eines unaufhaltsamen Zerfalles, wie es scheint. Ganz egal, wie sehr man noch hofft, wenn man sich nur genug anstrengte…, müsste es doch hinzukriegen zu sein. Es ist einfach nicht wahr. Leider.

5 Kommentare Gib deinen ab

  1. Marion sagt:

    Ist es dein persönliches Erleben, von dem du hier sprichst?

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    1. more.me sagt:

      Zumindest alles immer in meinem Kopf entstanden. 🙂
      Ausser es sind Quellen oder das Schlagwort reblogging eingefügt.. liebe Grüsse more.me

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      1. Marion sagt:

        Du kannst dir vielleicht vorstellen, warum ich frage?
        Es ist eine sehr treffende Beschreibung, die nachvollziehbar ist. Und sicher passiert es oft genau so. Dann hat mich interessiert, hast du oder erlebst du das gerade selbst, weil du es so genau in Worte packen kannst?
        Natürlich ist es erlaubt, inkognito zu bleiben, sich hinter den Worten bedeckt zu halten. Was aber fürs Kommentieren motiviert oder für einen Austausch, ist die Frage des persönlichen Bezugs. Sonst bleibt es eine Einbahnstraße. Die natürlich auch ihre Berechtigung hat 😉

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      2. more.me sagt:

        Das Durcheinander all meiner Gefühle erlebe ich tatsächlich, ja. Bedeckt halte ich mich, um die Menschen um mich herum zu schützen und auch um sie nicht unnötigerweise zu brüskieren. Es nimmt mir viel Druck weg, mir alles von der Seele zu schreiben. Es hilft (sehr), nicht verrückt zu werden 🙂

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      3. Marion sagt:

        Verstehe! Und ich kann gut nachempfinden, dass es befreit sich vieles von der Seele zu schreiben. Hab ich bis vor kurzem und seit vielen Jahren auch so gemacht, per Tagebuch, also per Hand geschrieben. Ja, es half auch mir mitunter sehr, nicht verrückt zu werden.

        Mitunter gibt es schützenswerte Personen und daher kann man nicht alles öffentlich sagen, das kann ich auch nachvollziehen.

        Umso mehr wünsche ich dir viel Kraft, das Behalten deines klaren Blicks in dem ganzen Strudel und positive Entscheidungen, die dich in ein ganz neues Leben führen können.

        Alles Liebe!

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