Mamaroboter

„Mami, ich habe Angst“, sagte mein Mädchen gestern abend zu mir.

„Ich beschütze dich immer, vor allem und lasse dich nie alleine; das ist mein Job“, sage ich und streichle dem Kind das Haar hinters Ohr.

„Aber Mami, du darfst mich nicht so so so so so so so so so so so…sehr beschützen“.

„Warum“?

„Wenn du mich so so so so so so so so so so so so so so viel beschützt, hast du keine Kraft mehr für……..(den Bruder) und Papa und dann geht der Mamaroboter kaputt“!

„Es reicht, wenn du mich so so so sehr beschützt, weisst du Mama“?

Danke mein Mädchen. Du fandest gestern Worte für so manche Dinge, die mir in letzter Zeit im Hals stecken bleiben…

3 Kommentare Gib deinen ab

  1. Marion sagt:

    Was für eine schöne Art zu spiegeln, was nicht gut läuft. Einen Gang zurück schalten, auch auf sich schauen, jedem Luft lassen. So wird es leichter und lockerer für alle.

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    1. more.me sagt:

      Ja und oft ist es so, dass einem die Kinder in dreissig Sekunden mehr beibringen, als man sich den ganzen Tag lang selbst. Und dann lasse ich das auch genau so.

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      1. Marion sagt:

        Durchaus! Sie sind sehr genaue Beobachter und nehmen alles auf, wertfrei bzw. liebevoll. Darum sind solche Aussagen manchmal einfach bestechend.

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