Kleine Erfolge

Seit knapp zwei Wochen probiere ich mich nun im Intervallfasten aus. Bedeutet, dass ich ab 19-20.00h nichts mehr esse; bis zum nächsten Tag um 11-12.00h. Die Zeiten sind davon abhängig, wann ich zu Ende gegessen habe, abends. Da lasse ich mich nicht zeitlich reglementieren und möchte flexibel bleiben. Flexibilität ist meiner Meinung nach, auch das Kernthema, welches mich am gewählten Modell begeistert. Muss ich nur noch von Diät und Kalorieren reden? Nein! Ich kann in Ruhe zur Arbeit, genug trinken und um 12Uhr gelassen und fröhlich speisen, was ich mir morgens früh vorbereitet habe. Mache ich übrigens aus dem Grund, dass an meinen Arbeitsort sowieso das Essen selbst mitgenommen werden muss, da es keine Kantine oder ähnliches in der Nähe gibt. Also ja doch, wer sich 25.- pro Arbeitstag leisten kann, der möge sich gerne in der Personalkantine verpflegen. Ich jedenfalls nicht. Und die Bäckerei im Dorf als Mittagsmahlzeitoption 3x die Woche, finde ich jetzt auch nicht gerade der Brüller, in Sachen ausgewogene Ernährung und vernünftige gesunde Auswahl.

Besonders glücklich bin ich über die Auswahl der Apps, die ich getroffen habe. Eine um das Kalorienzählen -mit ausgerechnetem Bedarf- zu üben. Die andere fürs Gewicht, den Schlaf, den Schrittzähler und allfällige Powerworkouts, falls mir danach ist. Toll daran ist zusätzlich, dass man Spaziergänge mit dem Hund, das Haushalten und/oder sogar Sex als Kalorienverbrennung angeben kann 😉 Und natürlich ganz viel mehr Aktivitäten, je nach persönlichen Vorlieben und Gewohnheiten. Mir war besonders wichtig, dass es nicht unrealistisch wird. Ich hasse Sport und kann mir kaum vorstellen, dass sich daran grundlegend etwas ändern wird. Aber ich habe einen Hund, Kinder und einen Arbeitsweg (18km hin und zurück) mit Fahrrad, da ich kein Auto besitze. Also ich finde, das reicht mir völlig.

Ich neigte schon immer zu Übergewicht und das wird mit den Jahren natürlich nicht weniger. Aber dank Schwangerschaftszucker weiss ich jetzt, wie man sich ausgewogen ernähren kann. Ernährungsberaterin und Zuckerfachfrau sei Dank. Für nähere Infos lest doch einfach hier nach: https://www.diabetesschweiz.ch/ueber-diabetes/diabetesformen/schwangerschaftsdiabetes.html

Auch das 50% erhöhte Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken, hat in mir, mehr bewegt, als es zu Anfang schien. Nach drei Jahren hatte ich immernoch, 10kg (von 22kg) Zunahme aufgrund der Schwangerschaften, herum zu tragen. Auch daran hatte ich mich gewöhnt, auch wenn ich nicht besonders glücklich darüber war. Schliesslich sind 10kg über dem Limit „nur“ 10kg. Aber da gab es dieses Familienfoto mit unseren Kindern aus den Ferien. Das hat mir die Augen geöffnet. So gefiel mir das ganz und gar nicht mehr.

Quelle: https://www.chefkoch.de/magazin/artikel/3053,0/Chefkoch/Diabetes-Darauf-muessen-Diabetiker-beim-Essen-achten.html

Wenn ihr aber dennoch nicht so recht wisst, wie ihr anfangen sollt; sucht euch doch auf Facebook, Instagram oder ähnlichen Plattformen Gruppen. Da überschlagen sich die Fotos der Erfolge. Ihr braucht nicht mal sofort loslegen zu wollen. Ihr könnt es sogar wütend, neidisch… oder oder…. betrachten. Aber seid mal eine Weile stilles Mitglied und ertragt vorher/nachher Bilder kommentarlos und dann schaut euch im Spiegel an. Könnt ihr euch da länger selbst etwas vormachen? Wenn die das alle schaffen, und das teilweise in Gewichtskategorien, da schlattern mir die Ohren, wieso dann nicht auch ich? Weil ich darauf keine Antwort hatte, legte ich eines Tages einfach los. Und nach 11 Tagen sind jetzt 1.2-2.0kg weg. Je nach den üblichen Schwankungen, denen der Körper unterlegen ist.

Da ist es dann halt so, dass du dich über winzige Anfänge, kleine Resultate und stille Erfolge freuen kannst, darfst und sollst. Ich konnte den Gürtel um ein Loch enger schnallen. Toll. Ist ein Anfang. Und aller Anfang wohnt schliesslich ein Zauber inne.

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