Ein Traum im Februar

Meer: Die Freiheit der Entscheidung und die Verantwortung für sein Schicksal liegen nur bei ihm.

Quelle: Traumdeuter.ch

Der Geist des Menschen besitzt ein unglaubliches Geschick, um die Aufmerksamkeit auf das zu lenken, was getan werden muß, damit ein Ziel in erreichbare Nähe rückt. Er benutzt Verstecken, Suchen und Finden als Metaphern für die Anstrengung, die man im Wachzustand aufbringen muß, um seine Vorstellungen zu verwirklichen.

aus: Traumdeuter.ch

Heute habe ich vom Meer geträumt. Ich fühlte mich ruhig und aufgeräumt, war aber auf der Suche. Es war Nacht und ich wusste, da war jemand in den Tiefen des Meeres verschwunden, den ich wieder finden musste. Der Tauchgang ging völlig normal von statten und deshalb machte ich mir keine Sorgen. Irgendwann kam der zweite Taucher aber einfach nicht mehr hoch und wir probierten etwas herum, bis die Kamera soweit vernünftig lief, dass nachgeschaut werden konnte, wo er den geblieben war. Die Zeit verging wie im Fluge und nach rational messbarer Möglichkeit, war es mehr als zweifelhaft, jemanden noch lebend bergen zu können. Ich erwartete also einen toten Taucher, dem die Luft ausgegangen war zu finden. Sicher und zutiefst davon überzeugt, nicht aufzuhören, bis etwas gefunden war, setzten wir die Suche fort. Ich habe mich nicht alleine gefühlt und war dann sehr erstaunt. Uralte noch lebende Fossilen zu finden, die miteinander kämpften (*danke an den Sohn und sein Bibliotheksbuch von gestern an der Stelle ;-)) und einen kleinen nackten Jungen, unschuldig, wartend und quicklebendig. Wir borgen ihn, und ich wachte mit dem Gefühl auf, erfolgreich und zu Recht gesucht zu haben.

Was das wohl alles zu bedeuten hat? Ich für mich, habe sofort gedacht; da habe ich doch glatt mein inneres Kind wieder gefunden. Nackt und alleine, im dunkeln tiefen Meer, aber geduldig wartend und quicklebendig. Wie schön, dass du noch da bist, liebes Kind.

more.me

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