Vergebung >>eine Antwort

Mein JanuarZiel: das Erlebte segnen, damit es heilen kann. Das Geheilte loslassen, sich frei tanzen, wieder leben…

Gott ist in allem. Kann ein Mensch auch in mir sein? Ja, wenn man richtig liebt und an einem glaubt. Da sah ich meine Schwester an und sagte; ich glaub an dich!

Brian L. Weiss

Ich nutze es für mich, dass ich dir wieder begegnen durfte. Ich lasse nicht zu, dass es mich negativ beeinflusst. Du willst das nicht. Und ich vertraue deinem Urteil in diesen Dingen. Du bist meine Sonne, innerlich wie äusserlich. Und äussere Umstände des Lebens sollen nicht bestimmen, wie ich mich fühle mit dir in meinem Leben. Es gab viel zu bereinigen, viel zu bereden und die Tatsache, dass du mich mit wenigen Worten noch immer sofort zum Lachen bringst, barg die Gefahr, dass ich schnell wieder süchtig danach wurde. Du bist wie eine Sucht.

Eine Such(t)e nach Liebe, Humor, Spass, Ausgleich und wärmender Sonne. Aber das ist alles nicht real. In Wirklichkeit wollten wir es nie ernsthaft miteinander versuchen, weil wir uns viel zu ähnlich sind. Damals wie heute. Zumindest darüber sind wir uns einig. Weil wir mit der Zielsicherheit eines Betäubungsgewehrs alle wunden Punkte unserer Seelen finden. Noch immer. Binnnen Sekunden schaffen wir es, uns zutiefst zu beglücken oder aber mindestens genauso tief zu verletzen. Und das ist-noch immer-sehr sehr anstrengend. Ich vergesse dass, mit den Jahren nur immer wieder. Warum überrascht es mich tatsächlich noch?

Ich habe gewusst, dass ich mich einem grossen Schmerz aussetze, wenn ich wieder in engerem Kontakt trete mit dir. Ich habe damit gerechnet, habe ihn willkommen geheissen und lasse ihn jetzt wieder ziehen. Wie Wellen, die einem überspülen, dann aber ihrer Bestimmung folgend, auch wieder weiter ziehen und abflachen.

Das Einzige was mich betrübt, ist der Gedanke, dass du das Gefühl hast, dass ich dich wieder einmal hängen lasse. Abhaue, wenn es schwierig wird. Keine Ausdauer und keinen echten Willen habe. Das stimmt aber so nicht. Du hast deine Familie und deine Freunde an deiner Seite. Mich braucht es da nicht. Du bist auch an deinen schlechten Tagen nicht alleine. Und dass ich darüber informiert wurde, wie es dir gesundheitlich geht, war ausserdem sowieso gegen deinen Willen. Darum gehe ich nicht mit einem guten Gefühl, aber in der Überzeugung, dass es dein Wille ist. Du hast einmal gesagt, dass es dir keine Probleme bereiten würde, dich (mir zuliebe, für mein Wohl) nicht zu melden. In diesem Sinne und in Gedanken bei all den anderen Dingen, die du an diesem Gespräch noch so hinzugefügt hattest, lasse ich dich jetzt ziehen. Wieder einmal..

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