Liebe; du seltsames Ding

Heute sind wir traurig miteinander. Ich spüre es. So wie auch du es spüren kannst. Du fehlst mir. Und ich dir. Wir sind wütend, traurig, einsam in einer Situation gefangen, die keiner von uns so gewollt hat. Wir wollen haben, was der andere hat. Einfach nur, um die Gier nacheinander zu befriedigen. Heute sind wir nicht grosszügig miteinder. Darum schweigen wir besser. Und das tun wir auch. So, wie wir es uns versprochen haben.

Ist das nicht irgendwie trotzdem schön? Dass wir uns plötzlich Versprechen geben können, die wir bereit sind zu halten? Dass wir nur unsere Stimmen zu hören brauchen und alles ist wieder gut. Wir bringen uns mit ein paar Worten zum lachen. Genauso ist es leider auch umgekehrt. Nichts macht mich emotionaler, als Worte von dir. Sie betreffen plötzlich. Sie treffen meinen Kern, so wie es ausser dir kaum jemandem gelingt. Meine Mauer ist gewaltig und es braucht schon ausserordentliches Talent, eine Lücke zu entdecken, die ein Durchkommen ermöglicht. Unsicher gebundenes Kind ohne Urvertrauen.

>Kennst du das auch? Wenn ein Mensch dich sieht? Dich auch wirklich meint, wenn er dich trifft? Dieses „I see you“; aus Avatar…nichts beschreibt in meinen Augen mehr, wie ich Liebe sehe und wie ich fühle, dass sie gemeint sein sollte. Ich sehe dich. So wie du bist. So wie du denkst, fühlst, atmest und so wie der Schöpfer dich gemeint hat.

https://open.spotify.com/album/26atyI9OPdSCDkNjsOEJBW?si=V3AxKR2dTIOike41TMOrlQ

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